Wir über uns....
Im Jahre 1998 hat sich aus einem Teil der Mitglieder der Eisenbahnfreunde der WZTE eine Modellbahngruppe gebildet.
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Die von einem Mitglied gestiftete ausgemusterte
Vorführanlage (Spur HO) bildete den Grundstock, sie wurde im Zevener „Nordbahnhof“ aufgebaut und in Betrieb
gesetzt. Da der Raum zwischen den Anlagenteilen etwas beengt
war, wurde eine Änderung der Anlage geplant und auch vorgenommen. Während dieser Umbauphase bemerkten wir, das der Raum im Nordbahnhof auf Dauer zu klein ist, und so machten wir uns Gedanken über eine neue, größere Bleibe. Die Anmietung des Güterschuppens am Bahnhof „Zeven Hann.“ wurde in Erwägung gezogen. Da die Reparatur aber zu unseren Lasten durchgeführt werden sollte, welche die Kapazität des Vereins überschreiten würde, haben wir diesen Gedanken wieder verworfen. Auf dem Vereinsgelände in Ostereistedt hatte der Verein ein paar Eisenbahnwagen stehen: Einen Bauzugwagen der DB und einen Behelfspackwagen der DB. Eine Nutzung dieser Wagen gab es zurzeit nicht. Da kam die Idee, den Behelfspackwagen für den Bau einer neuen, großen Modellbahnanlage auszubauen, den Bauzugwagen wollten wir im vorderen Teil als Aufenthaltsraum und im hinteren Teil als Werkstatt nutzen. (oder später die Anlage aus dem Nordbahnhof einbauen) 1999 wurden die Wagen innen isoliert und verkleidet,
danach wurde auch das Äußere ansehen verändert. Sie wurden entrostet und neu
lackiert. Damit wir auch im Winter arbeiten können, wurden eine elektrische
Heizung und Lampen installiert. Mittlerweile hatte sich die Gruppe erheblich
vergrößert, es sind etliche „Neu-Mitglieder“ hinzugekommen. Parallel zur Sanierung plante ein Mitglied das Grundkonzept der Modellbahnanlage: Eine zweigleisige Haupt, -und eine eingleisige Nebenbahn mit Schattenbahnhöfe und ein mittleres Dampfbetriebswerk im Mittelgebirge. Als Besonderheit wollten wir die „Göltzschtalbrücke“ nachbilden. |
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Die Anlage sollte ca. 17 m lang und 1.40 m breit sein. Diese Maße reichten aber nicht aus um die Brücke Maßstab gerecht nachzubilden darum wurde nur ein Viadukt gebaut. Da unsere erste Anlage mit Dreileiter-Wechselstrom betrieben wird, sollte auch die „Neue“ so sein. Schienen und Anlage sollen vom Verein, das Rollmaterial von den Mitgliedern gestellt werden. Nun sind aber nicht alle Mitglieder „Märklinisten“ und so murrten denn auch die „Gleichströmer“: “Und was machen wir?“ Schon vor Baubeginn hieß es erst einmal Umdenken. Schnell wurde aus der eingleisigen Nebenbahn eine zweigleisige Hauptbahn für Gleichstrom. Die Wechselstrom-Anlage soll einen mittleren Bahnhof mit 6-Gleisen, einen Schattenbahnhof mit 8 bis 10 Gleisen, ein Bahnbetriebswerk für Dampf- und Dieselloks (der Betrieb von Eloktro-Lokomotiven mit Oberleitung ist aus Kostengründen vorläufig nicht vorgesehen) und einen Rangierbahnhof mit Ablaufberg erhalten. Die Gleichstrom-Anlage soll mit je einem Schattenbahnhof mit 5-Gleisen pro Richtung ausgestattet werden, desweiteren sind zwei kleinere Bahnhöfe mit je 4-Gleisen vorgesehen. Es soll konventionell mit (halb-)automatischem-Blockbetrieb gefahren werden. |
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Mit dem Bau des Lattenrahmens fing es dann endlich an. Darauf wurden die Sperrholzplatten für die Schattenbahnhöfe und die Trassen für die Verbindungsgleise montiert. Die Schienen und Weichen wurden auf 6 mm Styropor verlegt. Nach dem die Schienen verlegt sind, wurden ausgiebige Probefahrten unternommen damit eventuell eingeschlichene Fehler rechtzeitig behoben werden können. Um zur oberen sichtbaren Ebene der Gleichstromanlage zu gelangen, muss auf dem einen Ende der Anlage die Höhendifferenz von ca. 30 cm durch zwei doppelgleisige Gleiswendeln, auf der Gegenseite mit Auf-/Abfahrrampen überwunden werden. Eine einfache Wendel mit zwei Gleisen überwindet für die Wechselstromanlage eine Höhe von 16 cm. Die Steigung für beide Wendeln und Rampen beträgt maximal 2,5 %. Die Auf-/Abfahrrampe für Wechselstrom überwindet eine Höhe von 22 cm. |
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Nachdem im unteren Bereich Schienen und Weichen montiert waren, wurden die Spannten angebracht um im oberen Bereich die Grundplatten für die Bahnhöfe zu montieren. Nach dem alle Gleise verlegt waren und die Verkabelung abgeschlossen war, wurde alles „begrünt“ und die Gleise wurden eingeschottert. |
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Nach nun 13 Jahren Aufbau Zeit hat sich wieder eine Menge geändert ! Die Wendeln musste geändert werden weil einige Züge die Steigung nicht mehr schaffen konnten. Kurzer Hand wurde die alte Wendel ausgebaut und durch eine neue Wendel ersetzt. Dabei wurde die Ausfahrt neu gestaltet und eine verdeckte Strecke längst der Rückwand zu einem neuen Haltepunkt gelegt! Gleichzeitig wurde bei der Gleichstromstrecke eine Oberleitung installiert, Siehe Bilder : |
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Der Bahnhof der 3leiter Strecke wurde dabei auch durch eine neue Streckenführung geändert.
Die neue Streckenführung im Bahnhof lässt Züge in jedem Bahnhofsgleis zu. Und Güterzüge fahren auf den zugewiesenen Durchfahrtsgleisen !


Auf der anderen Seite wurde die Wendel auch durch eine neue ersetzt. Gleichzeitig wird das Bahnbetriebswerk auch neu gestaltet. Bekohlungs- und Entschlackungsgleis werden ebenso dazu gehören wie der Ringlokschuppen mit Wartungsgrube. Das Bahnbetriebswerk soll für beide Systeme fertig gestellt werden. Das heißt Dreileiter und Zweileiter auf einer Drehscheibe mit zwei separaten Zufahrten. Das wird eine noch eine Herausforderung.
Dazu später mehr.

Der Gleichstrombahnhof verläuft nun auf einer graden und gebogenen Strecke mit Anschluss an die Drehscheibe. Ein Abstellgleis (bereits vorhanden) sowie eine Verladerampe werden ebenfalls entstehen.

Der Gleichstrombahnhof wird ebenfalls Elektrifiziert. Die ersten Tragspannmasten mit den Quertragwerken sind Montiert und werden wenn der rückwertige Bereich, ( sprich Bahnhof ) fertiggestellt ist an die Hauptstrecke angeschlossen.

Die Oberleitung ist für die Optik und nicht funktionsfähig, Die Pantographen werden aber am Fahrdraht anliegen.
Mittlerweile wir Digital über einen Computer Gefahren und einige Abläufe dadurch gesteuert.
Ihre
Modellbahngruppe im Verein der Eisenbahnfreunde der WZTE Zeven e.V.